0-9
20 Stunden
500.000 Augen

A
Abgestumpftes Herz
Abwarten und Tee trinken
Akustischer Terrorismus
Alle Tiere
Alle was an!
Am Ende
Anneliese
Arbeiter_innen-Einheitsfront

B
B.F.R.

D
Das Kind in Dir
Das seltsame Gefühl in meinem Bauch
Deine Möbel sind schon da, doch Du ziehst erst später ein
Die letzten Worte
Doppelmoral

E
Eigentlich
Ein biszchen
Einmaleins
Ein Stück
Erfrorn

F
Fit into this world
Forever Trans

G
Gestern Abend

H
Heiopei

I
»Ich bin ja kein Antisemit, aber …«
Ich träume
Ich wär so gern eine Prinzessin
I wanna cry

K
Kein Bock
Kinder
Knast

L
Laszen Sie mich durch!
Lied von der Mücke
Lieselotte Meyer und der 1. Mai
Lieselotte Meyer und der 2. Mai
Lila

M
Margarethe
Mit ratloser Miene
Mörder

N
Nachtbus
Nein heiszt Nein!

O
Ob ich einen Bart will, wurde ich nie gefragt

R
Remember

S
Sisyphus
So lang wie der Nil
Solidarität mit dem Mond!
Sonnenblumen
Sternenklar
Still not ❤‘ing the police
Suizid am Fensterbrett

T
Te ansío
Terz
Two Words

U
Unverblaszte Fotos

V
Ventil
Verbunden
Voll vermiszen
Vom Podest

Y
Your Totoro Pyjama

Z
Zog nit keynmol
Zu Hause
Zwischen den Fingern

20 Stunden

Es gibt da diese eine Sache, die beschäftigt mich Tag für Tag
Und ich glaube, dasz ich es nicht mehr länger ertrag
Wenn ich Dir nicht endlich ganz offen sag
Dasz ich Dich mag

Ich mag Dich
Ich mag Dich

Jetzt weiszt Du diese eine Sache, doch da sind noch so viele Fragen
Und ich bin mir sicher, wir haben uns noch viel zu sagen
Und ich bin gespannt auf die Zeit mit Dir, ich freu mich auf jeden Tag
Weil ich Dich mag

Ich mag Dich
Ich mag Dich

Jetzt sitz ich hier mit einem Kribbeln in der Magengegend
Denn die letzten 20 Stunden waren wundervoll aufregend
Und ich hoffe es ist in Ordnung, wenn ich nochmal sag
Dasz ich Dich mag

Ich mag Dich
Ich mag Dich

500.000 Augen

Wenn Du vor 500.000 Augen stehst
Wer sagt Dir dann was richtig ist
Wer nimmt Dir die Last vom Herzen
Dasz Du Richterin über das Leben bist
Wenn Du vor 500.000 Augen stehst
Und sie schaun Dich hilflos an
Du fragst mich, was Du tun sollst
Und ich kann Dir nur sagen, dasz ichs Dir nicht sagen kann

250.000 Leben
Eingesperrt, gequält
Und wenn Du nur ein einziges rettest
Jedes einzelne zählt
Du fragst, was ist mit all den andern
Die ich nicht retten kann
Den Schuh der Schuld
Bitte zieh ihn Dir nicht an

Denn Du rettest Leben
Und jedes einzelne hat seinen Wert
Auch wenn Du nicht alle vor dem Tod bewahren kannst
Weisz ich, Du machst nichts verkehrt

Die Vorwürfe, die Du Dir machst
Kann ich ja auch irgendwie verstehn
Doch vielleicht solltest Du versuchen
Das Gute in Deinen Taten zu sehn
Viele, die kämpfen
Sind nicht so konsequent wie Du
Ich nehm Dich mir zum Vorbild
Das geb ich gerne zu

Denn Du rettest Leben
Und jedes einzelne hat seinen Wert
Auch wenn Du nicht alle vor dem Tod bewahren kannst
Weisz ich, Du machst nichts verkehrt

No meat, no milk, no egg, no master
The world is full of disaster
And you are going out to respond
You are the Animal Liberation Front

Liberation
No meat, no milk, no egg, no slave, no master

Abgestumpftes Herz

Ich glaub schon lang, lang nicht mehr daran
Dasz irgendwann alles gut werden kann

Ich frag schon lang, lang nicht mehr warum
Die Einsamkeit bringt mich irgendwann um

Ich bin schon lang desillusioniert
Glaub nicht daran, dasz mir noch was Schönes pasziert

Ich hab schon lang ein abgestumpftes Herz
Und fühle nichts als einen unbestimmten Schmerz

Abwarten und Tee trinken

Ich habe Lust, ein Lied zu schreiben
Aber ich habe keine Idee
Deshalb höre ich auf Pippi Langstrumpf
Warte ab und trinke Tee
Und trinke Tee

Akustischer Terrorismus

Manche Leute mögen tatsächlich Glockengebimmel
Und ich frag mich, warum fahren diese Leute nicht alle auf gen Himmel
Dann könnten sie den ganzen Tag Kirchenglocken hören
Und würden mich hier unten auf der Erde nicht mehr mit ihrem Gebimmel stören

Es wird viel gefaselt von der Gefahr durch Islamismus
Aber keine verliert ein Wort über christlichen Terrorismus
Die Kirche von gegenüber wirkt harmlos und fast niedlich
Doch wenn die Glocken läuten ist das alles andere als friedlich

Das hier soll kein Plädoyer sein für den Atheismus
Ihr könnt beten soviel Ihr wollt, aber laszt mich in Ruh mit akustischem Terrorismus

Alle Tiere

Ich träume jeden Tag meine Utopie
Von einer Welt in Anarchie
Ja, so wie ich bin, ja möchte ich sein
Und ging die Welt morgen unter, noch heute würde ich Nerze befrein

Ich träume jeden Tag von einer veganen Welt
In der das Leben wirklich allen gefällt
Kein Mensch oder andres Tier fühlt sich mehr allein
Und ging die Welt morgen unter, noch heute würde ich Hühner befrein

Ich träume jeden Tag davon, wie schön es wär
Gäb es diese ganze Herrschaftsscheisze nicht mehr
In meinen Träumen spring ich in veganen Wackelpudding rein
Und ging die Welt morgen unter, ich würde alle Tiere befrein

Weil jede Sekunde, weil jede Sekunde
Weil jede Sekunde in Freiheit zählt

Alle was an!

Wenn sie schon wieder aufmarschiern
Wer ist dann da, um zu protestiern?
Nur die üblichen Verdächtigen stehn jedes Mal bereit
Wo sind denn all die anderen? Es ist doch höchste Zeit

Es geht uns alle was an, jeden und jede
Alle was an! Keine Widerrede! Zieht Euch
Alle was an! Und dann kommt mit auf die
Strasze und da zeigen wir den Faschos wir sind fit

Da vorn marschiert die braune Brut
Wenn ich das sehe, packt mich die Wut
Wer bei denen mitmarschiert, ist nicht gerade klug
Wir sind zwar schon viele, doch noch immer nicht genug

Es geht uns alle was an, jeden und jede
Alle was an! Keine Widerrede! Zieht Euch
Alle was an! Und dann kommt mit auf die
Strasze und da zeigen wir den Faschos wir sind fit

Ich seh sie Sonnenbrillen und schwarze Pullis tragen
Nur gemeinsam können wir sie zerschlagen
Die Mauer in den Köpfen, die Faschismus möglich macht
Doch diese Erkenntnis kommt leider nicht über Nacht

Es geht uns alle was an, jeden und jede
Alle was an! Keine Widerrede! Zieht Euch
Alle was an! Und dann kommt mit auf die
Strasze und da zeigen wir den Faschos wir sind fit

Aufzubegehrn
Fit, uns dagegen zu wehrn
Dasz Ihr jedes scheisz Wochenende aufmarschiert
Und gegen all den Wahnsinn, der wegen Euch pasziert

Es geht uns alle was an, jede und jeden
Alle was an! Hier hilft kein Reden! Zieht Euch
Alle was an! Jetzt zählt nur die Aktion
Vereint zur Anti-Nazi-Demonstration

Am Ende

Wir können miteinander tanzen, Bäume pflanzen
Röcke tragen, uns streiten, uns vertragen
Miteinander schnacken, Schokokuchen backen
Den Wellen lauschen, verschmitzte Blicke tauschen

Doch am Ende ist alles vergebens
Denn es bleibt nur die Vergänglichkeit des Lebens
Ja, am Ende ist alles vergebens
Denn das einzige was bleibt, ist die Vergänglichkeit des Lebens

Wir können miteinander lachen, Fotos machen
Die Wände bunt streichen, Ziele erreichen
Miteinander schlafen, andere bestrafen
Anderen vergeben, uns freuen, dasz wir leben

Doch am Ende ist alles vergebens
Denn es bleibt nur die Vergänglichkeit des Lebens
Ja, am Ende ist alles vergebens
Denn das einzige was bleibt, ist die Vergänglichkeit des Lebens

Wir können Züge bemalen, vor Freude strahlen
Lieder schreiben, einsam bleiben
Im Supermarkt klauen, zu fragen uns trauen
Abschiebungen verhindern, unsere Schmerzen lindern

Doch am Ende ist alles vergebens
Denn es bleibt nur die Vergänglichkeit des Lebens
Ja, am Ende ist alles vergebens
Denn das einzige was bleibt, ist die Vergänglichkeit des Lebens

Und das wird auch immer so sein
Wir sterben alle einsam und allein
Und am Ende ist alles vergebens
Denn das einzige was bleibt, ist die Vergänglichkeit des Lebens

Anneliese

Anneliese, Anneliese, ich glaub ich krieg die Krise
Anneliese, Anneliese, ich glaub ich krieg die Krise
Anneliese, Anneliese, ich frag mich was das soll
Anneliese, denn der Pfandflaschenautomat ist voll

Ich komm hier jeden Tag an mit zwei groszen Baumwolltaschen
Die sind beide prall gefüllt mit leeren Flaschen
Und jedes Mal ist es für mich eine Qual
Denn auf dem Display steht nur: Bitte rufen Sie das Personal

Anneliese, Anneliese, ich glaub ich krieg die Krise
Anneliese, Anneliese, ich glaub ich krieg die Krise
Anneliese, Anneliese, ich frag Dich was das soll
Anneliese, denn der Pfandflaschenautomat ist voll

Arbeiter_innen-Einheitsfront

Und weil auch ich ein Mensch bin
Drum brauch ich was zu Essen, bitte sehr
Es macht mich ein Geschwätz nicht satt
Das schafft kein Essen her

Drum links, zwei, drei, drum links, zwei, drei
Wo Dein Platz, Genoss_in ist
Reih Dich ein in die Arbeiter_innen-Einheitsfront
Weil Du auch eine Arbeiter_in bist

Und weil auch ich ein Mensch bin
Drum brauch ich auch noch Kleider und Schuh
Es macht mich ein Geschwätz nicht warm
Und auch kein Trommeln dazu

Drum links, zwei, drei, drum links, zwei, drei
Wo Dein Platz, Genoss_in ist
Reih Dich ein in die Arbeiter_innen-Einheitsfront
Weil Du auch eine Arbeiter_in bist

Und weil auch ich ein Mensch bin
Drum hab ich Stiefel im Gesicht nicht gern
Ich will unter mir keine Sklav_innen sehn
Und über mir keinen Herrn

Drum links, zwei, drei, drum links, zwei, drei
Wo Dein Platz, Genoss_in ist
Reih Dich ein in die Arbeiter_innen-Einheitsfront
Weil Du auch eine Arbeiter_in bist

Und weil die Prolet_innen Prolet_innen sind
Drum können sie sich nur selbst befrein
Es kann die Befreiung der Arbeiter_innen nur
Das Werk der Arbeiter_innen sein

Drum links, zwei, drei, drum links, zwei, drei
Wo Dein Platz, Genoss_in ist
Reih Dich ein in die Arbeiter_innen-Einheitsfront
Weil Du auch eine Arbeiter_in bist

B.F.R.

Guten Morgen, liebes Brötchen, ich werde Dich verspeisen
Gleich wirst Du gemütlich in meinen Magen reisen
Zuerst in meinen Mund und dann durch die Speiseröhre
Das wird für Dich kein schöner Weg, ich schwöre, ich schwöre
Dir ich werde Dich als aller erstes mal aufschneiden
Dann beschmier ich Dich mit Margarine und kann mich nicht entscheiden
Womit ich Deine Brötchenexistenz beenden soll
Ich denk die Combo Tofu mit Salat wär wundervoll
So nehme ich das Grünzeug und den Räuchertofu schnell
Belege Dich mit beidem – Highway to Hell
Für Dich gibt’s kein Entrinnen, ich hab über Dich die Macht
Als Brötchen bist Du eben zum Sterben nur gemacht
In wenigen Momenten ist es endlich so weit
Ich werde Dich vernichten, das wird auch langsam Zeit

Das ist der Brötchenfrühstücksrap, hey!
Brötchen auf dem Frühstückstisch
Frisch von der Bäckerin, frisch vom Bäcker
Frisch! Frisch! Frisch!
Brötchen auf dem Frühstückstisch
Frisch! Frisch! Frisch!
Brötchen auf dem Frühstückstisch
Brötchenfrühstücksrap, hey!

Guten Mittag, liebes Brötchen, ich habe Dich verspeist
Du bist ganz gemütlich in meinen Magen gereist
Zuerst in meinen Mund und dann durch die Speiseröhre
Das war für Dich kein schöner Weg, ich schwöre, ich schwöre
Den anderen Brötchen, die ich in Zukunft noch verspeise
Das wird auch für sie keine schöne Reise
Wenn ich ihre Brötchenexistenz beenden tu
Ja sie alle werden enden, enden so wie Du
Wenn ich sie belegt hab, verschlinge ich sie schnell
Ehe sie es sich versehen – Highway to Hell
Für sie gibt’s kein Entrinnen, ich hab über sie die Macht
Als Brötchen sind sie eben zum Sterben nur gemacht
Also, liebe Brötchen, macht Euch mal bereit
Wenn ihr auf meinem Tisch liegt, dann kommt für Euch die Zeit

Das ist der Brötchenfrühstücksrap, hey!
Brötchen auf dem Frühstückstisch
Frisch von der Bäckerin, frisch vom Bäcker
Frisch! Frisch! Frisch!
Brötchen auf dem Frühstückstisch
Frisch! Frisch! Frisch!
Brötchen auf dem Frühstückstisch
Brötchenfrühstücksrap, hey!

Guten Abend, liebes Brötchen, konntest Du’s ertragen
Dasz es so ätzend war in meinem Magen
Ich denke ja mal nein, denn sonst wärest Du nicht zersetzt
Meine Magensäure, die hat Dich voll zerfetzt, jetzt
Machs Dir schön bequem in meinem Zwölffingerdarm
Denn da ist es, wie Du merkst, kuschlig wohlig warm
Doch lange wirst Du dort leider nicht verweilen
Ich muss meinen Darm entleeren, ich sollte mich beeilen
So stürme ich aufs stille Örtchen, Beeilung, schnell, schnell
Du berührst das Porzellan – Highway to Hell
Für Dich gibt’s kein Entrinnen, das ist die dunkle Seite der Macht
Ans Überleben denken? Da hast Du falsch gedacht
In wenigen Momenten ist’s für Dich so weit
Dann drücke ich die Spülung und es kommt für Dich die Zeit

Das ist der Brötchenfrühstücksrap, hey!
Brötchen auf dem Frühstückstisch
Frisch von der Bäckerin, frisch vom Bäcker
Frisch! Frisch! Frisch!
Brötchen auf dem Frühstückstisch
Frisch! Frisch! Frisch!
Brötchen auf dem Frühstückstisch
Brötchenfrühstücksrap, hey!

Das Kind in Dir

Die alte Jacke mit den Nieten hängt bei Dir im Kleiderschrank
Deine Ideale hängen daneben
Du gehst zehn Stunden zur Arbeit, dann was eszen und ins Bett
Und sowas nennt sich Leben

Du sagst Du hast Dich längst gewöhnt an den Anblick Deiner Wände
Wenigstens sind die nicht grau
Dasz Du so nie leben wolltest, das hast Du fast vergeszen
Früher wusztest Du das ganz genau

Deine Wohnung ist ein Knast und Du sperrst Dich selber ein
Ich frag mich wie kannst Du da jeden Tag gefangen sein
Deine Wohnung ist ein Knast, den Du eingerichtet hast
Hauptsache, die Bilder sind gerahmt

Als wir uns das erste Mal getroffen haben
Hast Du mir erzählt, Du glaubst an Drachen
Ich fand das erst ein biszchen seltsam
Doch dann wollte ich mich mit Dir im Wald auf die Suche machen

Heute sagst Du, Du glaubst nicht mehr, dasz es Drachen wirklich gibt
Deine Phantasie wurde Dir verdorben
Und Du weiszt, woran das liegt
Das Kind in Dir, das ist schon lang gestorben

Deine Gedanken sind ein Knast und Du sperrst Dich selber ein
Ich frag mich wie kannst Du da jeden Tag gefangen sein
Deine Gedanken sind ein Knast, zu dem Du die Schlüszel hast
Du kannst Dich nur selbst befrein

Das seltsame Gefühl in meinem Bauch

Jeder Tag ist ein Kampf, den ich nur mit Mühe gewinn
Ich frag mich immer noch, wo geh ich hin
Ich habe kein Ziel und die Richtung fehlt mir auch
Sicher ist mir nur das seltsame Gefühl in meinem Bauch

Jeder Tag ist ein Kampf, den ich nur mit Mühe gewinn
Ich suche Nähe, um zu vergeszen, dasz ich einsam bin
Doch letzten Endes bleibt immer nur der Schmerz
Sicher ist mir nur das stechende Gefühl in meinem Herz

Jeder Tag ist ein Kampf, wenn Du nicht bei mir bist
Ich hoffe, dasz Du so schnell nicht vergiszt
Dasz ich Dich liebe ohne Zwang und Konvention
Und auch wenn’s nicht immer einfach ist, bin ich mir sicher, wir schaffen das schon

Jeder Tag ist ein Kampf, der sich irgendwie lohnt
Mittlerweile bin ich die Einsamkeit gewohnt
Umso schöner in Deinem Arm zu liegen
Leider wird am Ende die Einsamkeit über mich siegen

Jeder Tag ist ein Kampf, doch dann schau ich Dein Foto an
Und weisz, dasz ich mich an unsre schönen Momente erinnern kann
Das hilft zwar ein biszchen, doch es tut noch immer weh
Ich hoff, dasz es nicht zu lange dauert, bis ich Dich wiederseh

Deine Möbel sind schon da, doch Du ziehst erst später ein

Ich hab Dir gesagt, dasz ich Dich mag
Und jetzt fühl ich mich ein biszchen wie Dein Hausprojekt
Ich stand ganz lange einfach leer
Doch dann hast Du mich entdeckt
Und jetzt füllst Du mich mit Leben
Mit lila Farbe an der Wand
Ich bin so froh, dasz Du da bist
Und ich halte Deine Hand

Deine Möbel sind schon da
Doch Du ziehst erst später ein
Und die Tage bis dahin
Werden echt nicht einfach sein
Denn ohne Dich ist alles öde
Das habe ich zum Glück erkannt
Ich bin so froh, dasz Du mich magst
Bitte halte meine Hand

Und wenn Du endlich hier wohnst
Lern‘ wir uns kennen mit der Zeit
Es liegt ein langer Weg vor uns
Ich hoff‘ wir gehen ihn zu zweit
Vielleicht führt er auf einen Berg
Oder wir landen an nem Strand
Doch egal was auch pasziert
Bitte halte meine Hand

Die letzten Worte

Ich muss in letzter Zeit öfter an Dich denken
Wie schön es war Dir meine Liebe zu schenken
Doch es ging nicht mehr, wir haben zu viele Fehler gemacht
In dem Momenten wo’s drauf ankam, nicht die Folgen bedacht

Was ich Dir noch sagen will
Nach all der langen Zeit
Was ich alles falsch gemacht hab
Tut mir so unendlich leid
Ich weisz, das hört sich jetzt so abgedroschen an
Doch glaub mir, das ist es nicht
Bitte schau mir nur noch ein allerletztes Mal ins Gesicht
Und sag ist schon OK

Die schöne Zeit mit Dir ist lange vorbei
Doch manchmal heute noch sehne ich sie herbei
Doch Du darfst mich jetzt auf keinen Fall falsch verstehn
Ich will, dasz wir beide unsere eigenen Wege gehn

Was ich Dir noch sagen will
Nach all der langen Zeit
Was ich alles falsch gemacht hab
Tut mir so unendlich leid
Ich weisz, das hört sich jetzt so abgedroschen an
Doch glaub mir, das ist es nicht
Bitte schau mir nur noch ein allerletztes Mal ins Gesicht
Und sag ist schon OK

Ich weisz, dasz es mit uns niemals mehr funktioniert
Ich will’s auch gar nicht, denn es ist einfach zu viel passiert
Doch ich kann Dich nicht vergessen, viel zu schön war unsere Zeit
Als wir so überglücklich waren, wir allein zu zweit

Was ich Dir noch sagen will
Nach all der langen Zeit
Was ich alles falsch gemacht hab
Tut mir so unendlich leid
Ich weisz, das hört sich jetzt so abgedroschen an
Doch glaub mir, das ist es nicht
Bitte schau mir nur noch ein allerletztes Mal ins Gesicht
Und sag ist schon OK

Doppelmoral

Der Jahrestag des Mauerfalls, da seid Ihr alle da
Und schreit, wie furchtbar, ach ja, ach ja, ach ja
Die ganzen armen Menschen, die hier gestorben sind
Einfach so erschoszen, ob Mann, ob Frau, ob Kind

Doch steht Ihr auch an den Grenzen von Europa
Und trauert um die Menschen, die im Meer ertrunken sind
Zurückgeschickt von den Schergen der EU
In ihren kleinen Booten, ob Mann, ob, Frau, ob Kind

Und wenn mal wieder Nazis durch die Stadt marschiern
Dann geht vielleicht sogar Ihr demonstriern
Ja, dann geht Ihr auf die Strasze und Ihr zeigt Gesicht
Denn für Rassismus seid Ihr ja sicher nicht

Doch denkt Ihr auch an die Menschen in den Lagern
Die auf Abschiebung warten und das jahrelang
Oder hat das Wort Ausländerbehörde
Für Euch etwa keinen rassistischen Klang

Und wenn dann so genannte Chaoten randaliern
Seid Ihr die ersten, die das kritisiern
Denn das sei ja Gewalt und das dürfe nicht sein
Doch bei dem Wort Gewalt falln mir ganz andere Sachen ein

Ich wette Ihr denkt nicht an die alltägliche Scheisze
Die so vielen Menschen hier jeden Tag pasziert
Frauen werden vergewaltigt, Obdachlose ermordet
Und andere auf dem Jobcenter schikaniert

Eigentlich

Eines wunderschönen Morgens
Bin ich plötzlich aufgewacht
Das Bett war leer, ich war alleine
Und ich habe mir gedacht

Ist doch eigentlich ganz schön so allein
Warum beschwerst du Dich die ganze Zeit, allein zu sein?

Irgendwie ging der Tag dann weiter
Ich habe mir ein Brot gemacht
Und als ich es dann schlieszlich aufasz
Habe ich wieder gedacht

Ist doch eigentlich ganz schön so allein
Warum beschwerst du Dich die ganze Zeit, allein zu sein?

Als ich am Mittag aus dem Haus ging
Ich hab nen Brief zur Post gebracht
Sah ich ein Liebespärchen streiten
Und ich hab sofort gedacht

Ist doch eigentlich ganz schön so allein
Warum beschwerst du Dich die ganze Zeit, allein zu sein?

So gegen drei kam mein Vermieter
Er verlangte seine Pacht
Doch anstatt ihm das Geld zu geben
Hab ich irgendwie gedacht

Ist doch eigentlich ganz schön so allein
Warum beschwerst du Dich die ganze Zeit, allein zu sein?

Abends dann bei einem Konzert
Da hast Du mich so angelacht
Mein Herz, das schlug bis in die Kehle
Und ich habe mir gedacht

Ist doch eigentlich voll blöd so allein
Ich würd viel lieber mit Dir zusammen sein

Doch daraus ist nichts geworden
Der eine Haken, der war da
Deine Einstellung zur Liebe
Die war Dir seit Jahren klar

Du findest es total schön so allein
Du genieszt es, ganz frei und solo zu sein

Doch ich nicht

Ein biszchen

Ich sitze am Strand und schaue in den Himmel
Das Meer rauscht in meinem Ohr
Und dasz ich ab und zu an Dich denke
Das kommt jetzt öfter vor

Denn wir haben zusammen ja einige
Schöne Tage verbracht
Die Zeit mit Dir war zwar nicht besonders lang
Doch sie hat mich ein biszchen glücklich gemacht

Ich sage ein biszchen, denn ich will nicht übertreiben
Nein, das wär nicht mein Stil
Doch wenn mich irgendwer früge, wie sehr ich Dich mag
Dann würd ich sagen viel

Während ich hier sitze habe ich so manche
Sternschnuppe gesehn
Schade, dasz Du gerade nicht hier bist, sonst könnten wir
Barfusz im Sand spazieren gehen

Oder auch schwimmen, wobei ich ja glaube
Das wäre mir dann doch zu kalt
Soll ich Dir ein Geheimnis verraten
Ich bin ein biszchen in Dich verknallt

Ich sage ein biszchen, denn ich will nicht übertreiben
Nein, das wär nicht mein Stil
Doch wenn mich irgendwer früge, wie sehr ich Dich mag
Dann würd ich sagen viel

Ich sage ein biszchen, denn ich will nicht übertreiben
Das wäre echt nicht mein Stil
Doch wenn mich irgendwer früge, wie sehr ich Dich mag
Dann würd ich sagen viel

Einmaleins

Ich sitze hier am Meer und ich wünschte Du wärest bei mir
Dann könnten wir gemeinsam schwimmen gehn
Wir schwimmen so weit raus, dasz wir das Ufer nicht mehr sehn
Und dann kann ich zusammen mit Dir untergehn

Denn im Tod, denn im Tod, denn im Tod sind wir vereint
Denn im Tod, denn im Tod, denn im Tod da sind wir eins
Mein Leben tauscht ich dafür ein, nur einmal eins mit Dir zu sein
Mein Leben tauscht ich dafür ein, nur einmal, einmal eins mit Dir zu sein

Ein Stück

Ein Foto von Dir steht immer noch
Auf meinem Fensterbrett
Und manchmal liege ich
Nachts in meinem Bett
Und denke voller Traurigkeit
An die Zeit mit Dir zurück
Ich dachte, es würde beszer werden
Jeden Tag ein Stück
Doch jetzt merk ich, ich vermisze Dich
Jeden Tag nur mehr
Und zu akzeptiern, dasz Du nie wieder kommst
Fällt mir unglaublich schwer
Denn es gibt so viele Dinge
Die haben wir nie gemacht
Ich wünschte, wir hätten mehr Zeit gehabt
Zusammen geweint und zusammen gelacht

Und ich frag mich warum hab ich Dir nie gesagt
Dasz ich Dich liebe
Das Leben ist tausendmal gemeiner
Als alle Diebinnen und Diebe
Denn die stehlen nur Dinge, die ersetzbar sind
Doch Du kommst nie mehr zurück
Und ich hab das Gefühl, seitdem Du weg bist
Fehlt von meinem Herz ein Stück

Erfrorn

Deine Träume stehln sich still und heimlich hinfort
Und so schnell Du kannst läufst Du ihnen hinterher
Du kannst sie nicht mehr finden egal an welchem Ort
Denn Deine Füsze tragen Dich schon lange nicht mehr

Du bist kaputt
Du bist kaputt

Das klingt als seist Du irgendeine Maschine
Was in dieser Welt wohl auch richtig ist
Wir sitzen alle in der selben scheisz Kantine
Und keine wird satt, obwohl jede so viel friszt

Wir werden nicht satt
Wir werden nicht satt

In der Kantine des Lebens gibt es kein Eszen
Nein, hier werden nur Lügen serviert
Was gestern war ist heute schon vergeszen
Und alle sind so kalt, dasz jede an sich selbst erfriert

Wir sind erfrorn
Wir sind erfrorn

Mein kaltes Herz es ist aus Stein
Früher brannte es ganz heisz
Ich hab vergeszen wie es sich anfühlt glücklich zu sein
Mein steinernes Herz, es ist umhüllt mit Eis

Ich bin erfrorn
Ich bin erfrorn

Fit into this world

I won‘t hide my penis
Just because you think
A girl can‘t have a dick
I don‘t care what you say

But sometimes I just wanna be
An ordinary girl who fits into this world

I won‘t hide my stubbles
Just because you think
A girl can‘t have a beard
I don‘t care what you say

But sometimes I just wanna be
An ordinary girl who fits into this world

I won‘t hide my shoulders
Just because you think
They‘re too broad for a girl
I don‘t care what you say

But sometimes I just wanna be
An ordinary girl who fits into this world

I won‘t hide my voice
Just because you think
It is too low for a girl
I don‘t care what you say

But sometimes I just wanna be
An ordinary girl who fits into this world
Sometimes I just wanna be
An ordinary girl who fits into this world

Forever Trans

Forever trans
I wanna be forever trans
Do you really wanna be cisgender
Forever and ever

Forever trans
I wanna be forever trans
Do you really wanna be cisgender
Forever, forever trans

Gestern Abend

Gestern Abend klingelte das Telefon
Ich nahm den Hörer in die Hand
Doch die Stimme, die da dran war
Habe ich irgendwie nicht erkannt

Deshalb fragte ich: »Hallo? Wer ist denn da?«
Und die Stimme, sie sagte: »Äh, ja…«
Sie klang peinlich berührt und auch etwas gequält
Und sie sagte nur: »Tschuldigung, ich hab mich verwählt«

Heiopei

Ich bin so ein Heiopei
Ich bin so ein Heiopei
Ich hab gedacht
Träumen wär erlaubt

Ich bin ein ziemlicher Heiopei
Ich hab es tatsächlich geglaubt, das ist kein Scherz
Ich hab gedacht, der Winter sei vorbei
Dabei ist es grad mal Ende März

Ich bin so ein Heiopei
Ich bin so ein Heiopei
Ich hab gedacht
Träumen wär erlaubt

Ich bin ein ziemlicher Heiopei
Ich dachte, der Sommer kommt, wenn ich es nur wirklich will
Doch die Schneeflocken fliegen immer noch an meinem Fenster vorbei
Und das Anfang April

Ich bin so ein Heiopei
Ich bin so ein Heiopei
Ich hab gedacht
Träumen wär erlaubt

»Ich bin ja kein Antisemit, aber …«

Du sagst: »Ich bin ja kein Antisemit, aber …«
Und ich sag hör auf mit Deinem Gelaber
Israelkritik ist Dein liebstes Hobby
Du schwafelst immerzu von zionistischer Lobby
Die angeblich die USA kontrolliere
Du sagst: »Ist doch legitim, wenn ich das kritisiere«
Und klar ist es wichtig zu kritisieren
Doch bitte nur Dinge, die auch wirklich existieren
Und keine Verschwörung, die Du Dir ausgedacht hast
Oder die Du irgendwo aufgeschnappt hast
Für so einen Unsinn hab ich echt keine Zeit
Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit
Dasz ein Schutzraum für jüdische Menschen nötig ist
Jetzt nennst Du mich bestimmt einen Nationalist
Doch Nationen find ich echt alles andere als geil
Nein, wirklich, ganz im Gegenteil
Doch wir leben nicht im luftleeren Raum in der Schwebe
So vielen würd es scheisze gehn, wenn’s Israel nicht gebe
Deshalb supporte ich auch keinen Antizionismus
Denn der ist oft ein Deckmantel für Antisemitismus
Jetzt ordnest Du mich vielleicht als antideutsch ein
Erklär mal bitte, warum musz ich antideutsch sein
Wenn ich sage, daraus mache ich echt keinen Hehl
Ich bin gegen antisemitische Kritik an Israel

Ich träume

Anarchie ist kein Chaos, sondern Ordnung ohne Macht
Anarchie ist, wenn es beim Bonzen unterm Auto kracht
Anarchie ist kein Chaos, sondern die Ablehnung von Macht
Anarchie, das sind brennende Barrikaden in der Nacht

Ich träume von einer Gesellschaft, die frei von Herrschaft ist
In der die Menschen solidarisch sind und in der Du Du selber bist
Ich träume von einer Gesellschaft frei von Hierarchie
Die Gesellschaft. von der ich träume, heiszt Anarchie

Ich träume von einer Gesellschaft ohne Grenzen ohne Staaten
In der die Menschen ermutigt sind zu neuen Taten
Ich träume von einer Gesellschaft mit Basisdemokratie
Die Gesellschaft, von der ich träume, heiszt Anarchie

Anarchie ist kein Chaos, sondern Ordnung ohne Macht
Anarchie ist, wenn es im Yuppieviertel kracht
Anarchie ist kein Chaos, sondern die Ablehnung von Macht
Anarchie, das sind brennende Barrikaden und Pflastersteine in der Nacht

Ich träume von einer Gesellschaft ohne Rollendenken
In der die Menschen sich ohne Probleme Zärtlichkeiten schenken
Ich träume von einer Gesellschaft frei von Sexismus und Homophobie
Die Gesellschaft, von der ich träume, heiszt Anarchie

Ich träume von einer Gesellschaft, in der kein Wesen leiden musz
Mit der Ausbeutung von Mensch und Tier wäre dann endgültig Schlusz
Ich träume von einer Gesellschaft, die sich vegan ernährt
Und in der mensch statt mit dem Auto einfach mal mit dem Fahrrad fährt

Anarchie ist kein Chaos, sondern Ordnung ohne Macht
Anarchie ist, wenn es ab und zu mal so richtig kracht
Anarchie ist kein Chaos, sondern die Ablehnung von Macht
Anarchie, das sind brennende Barrikaden und Seifenblasen in der Nacht

Viele Menschen sagen, diese Gesellschaft sei nur eine Utopie
Doch was immer sie auch sagen, ich glaube weiterhin fest an die Anarchie
Weil ich mir im Vergleich zu ihnen ein Stückchen Hoffnung bewahren kann
Und irgendwo müssen wir ja beginnen und ich fang eben mit dem Träumen an

Ich wär so gern eine Prinzessin

Ich wär so gern eine Prinzessin
In einer schnuckeligen Stadt
Ich wär so gern eine Prinzessin
Die keine Untertanen hat

Ich wär so gern eine Prinzessin
Ohne König, ohne Prinz
Ich wär so gern eine Prinzessin
Irgendwo in der Provinz

Ich wär so gern
Eine Prinzessin und mein Wappen
Wär ein schwarzer Stern

Ich wär so gern eine Prinzessin
Die irgendwas improvisiert
Ich wär so gern eine Prinzessin
Die schneller als in ner Woche ihren Husten auskuriert

Ich wär so gern eine Prinzessin
Aber ohne die ganze blöde Hierarchie
Ich wär so gern eine Prinzessin
Ohne Hausstauballergie

Ich wär so gern
Eine Prinzessin und mein Wappen
Wär ein schwarzer Stern

I wanna cry

I wanna cry me a river
And build a boat out of my fear
I am afraid of the future
Will you come with me my dear?

I wanna cry me an ocean
And build a ship out of my pain
Whatever the future may be
My memories they will remain

I wanna cry me some raindrops
And water the dust-dry ground
It’s hard for me to describe
How happy I am when you‘re around

I‘m so happy when you‘re around
I am happy when you‘re around

Kein Bock

Ich hab einfach keinen Bock mehr
Auf dieses dreckige System
Auf diese kapitalistische Weltordnung
Wo die Reichen schwimmen und die Armen untergehn

Wir brauchen eine Revolution
Sonst wird die Welt zu Grunde gehn
Warum sind alle nur so blind?
Warum kann das niemensch sehn?

A-Anti-Anticapitalista!

Ich hab einfach keinen Bock mehr
Auf die dummen Faschofressen, auf den Staat und Fremdenhass
Ob ein Mensch weniger wert scheint, als ein anderer
Ist keine Frage der Herkunft und keine Frage des Pass

Wir brauchen eine Revolution
Sonst wird die Welt zu Grunde gehn
Warum sind alle nur so blind?
Warum kann das niemensch sehn?

Alerta! Alerta! Antifascista!

Ich hab einfach keinen Bock mehr
Auf einen Staat, der seine Grenzen kontrolliert
Der Menschen in die Armut abschiebt
Wo ein groszer Teil von ihnen dann elendig krepiert

Wir brauchen eine Revolution
Sonst wird die Welt zu Grunde gehn
Warum sind alle nur so blind?
Warum kann das niemensch sehn?

No border! No nation! Stop deportation!

Ich hab einfach keinen Bock mehr
Auf diesen Überwachungsstaat
In dem jeder und jede potentiell verdächtig ist
Und riesengrosz »TerroristIn« auf der Stirn stehn hat

Wir brauchen eine Revolution
Sonst wird die Welt zu Grunde gehn
Warum sind alle nur so blind?
Warum kann das niemensch sehn?

Privacy is not a crime!

Ich hab einfach keinen Bock mehr
Auf diesen Speziesismus hier
Auf den den Konsum von tierischen Produkten
Kämpft für die Befreiung von Mensch und Tier

Animal Liberation! Human right! One struggle! One fight!

Wir brauchen eine Revolution
Sonst wird die Welt zu Grunde gehn
Warum sind alle nur so blind?
Warum will das niemensch sehn?

Whats solution? Revolution!

Kinder

Kinder sind schlau, denn Kinder stellen Fragen
Kinder sind cool, denn sie laszen sich nix sagen
Kinder sind die tollsten Menschen auf Welt
Denn sie geben einen feuchten Furz auf Euer Geld

Kinder sind kreativ sie malen an die Wände
Kinder sind schmutzig, haben dreckige Hände
Denn sie spielen gerne im Sandkasten
Und Kinder haben keine Lust zu fasten

Kinder eszen lieber leckren Schokokuchen
Und gehn auch gerne Oma und Opa mal besuchen
Und fragen: Warum habt Ihr einen krummen Rücken
Ach, ist doch egal, kommt her, laszt Euch drücken

Ich hab Euch lieb wie Ihr seid, das sollt Ihr wiszen
Dasz andre Kinder hungern müszen, finde ich beschiszen
Meine Mama sagt, das liege an der Wirtschaftsordnung
Doch diese Ordnung find ich einfach nicht Ordnung

Ich bin der Meinung, wir brauchen etwas beszeres
Laszt mich mal machen und ich verbeszer es
Zusammen mit den Leuten aus dem Kindergarten
Von denen könnt Ihr wirklich etwas beszeres erwarten

Wir ham die gleichen Rechte, doch wir sind nicht all gleich
Wenn wir solidarisch handeln, gibt es weder arm noch reich
Findet Ihr diese Idee etwa nicht dufte
Wenn dem so ist, sag ich: Tschüss ich verdufte

Ich wandere aus in die Villa Kunterbunt
Denn mit Pippi Langstrumpf geht es immer prächtig rund
Jeden Tag läszt sich etwas Neues entdecken
Wir suchen einen Spunk oder spielen verstecken

Und trinken im Garten frische Limonade
Auf die Pfannkuchen streichen wir Marmelade
Und stopfen sie uns in den Mund hinein
Wer vergiszt Kind zu sein, hört auf Mensch zu sein

Knast

Unsre Köpfe voll mit Lügen, die wir uns selber glauben
Weil sie uns tagtäglich der Lebendigkeit berauben
Uns fehlt der Mut zu sagen was wir fühlen
Merkst Du nicht wie unsere Herzen abkühlen
Und mit jedem Tag wird es nur noch schlimmer
Doch das Feuer in unsren Herzen, das brennt nicht für immer

Und der Knast in unsren Köpfen ist die Urne für die Asche
Die übrig bleibt

Laszen Sie mich durch!

Laszen Sie mich durch, ich bitte um Verzeihung
Ich bin auf dem Weg zu einer Tierbefreiung
Ich hab es wirklich eilig, ich bitte um Verzeihung
Ich bin auf dem Weg zu einer Tierbefreiung

Denn sie werden gequält und sie könn sich nicht wehrn
Das könnt Ihr doch nicht einfach untern Teppich kehrn
Ja, von mir aus ist das Paternalismus
Doch ich find das beszer als Speziesismus

Animal Liberation
Animal Liberation

Ernst gemeinter Antispeziesismus
Mündet, finde ich, in Veganismus
Willst Du konsequent antispeziesistisch sein
Dann solltest Du losziehn und Tiere befrein

Animal Liberation
Animal Liberation Front

Lied von der Mücke

Hallo liebe Mücke, Du sitzt da einfach so auf meinem Bein
Und ich finde ja eigentlich dürfte das nicht sein
Denn was Du willst das weisz ich wirklich ganz genau
Und dasz Du Dich da hinsetzt ist nicht gerade sehr schlau

Denn ich seh Dich und ich könnte Dich mit einem Ruck zerhaun
Dann könntest Du mir nicht mehr mein Blut klaun
Doch von Mord und Todschlag halte ich ja eigentlich nicht viel
Deshalb schlage ich Dir vor wir zwei machen n Deal

Du kriegst ein biszchen von meinem leckeren Blut ab
Du brauchst ja auch nicht viel und Blut ist bei mir gerade nicht knapp
Doch Du muszt dafür sorgen, dasz es mich nicht juckt, oh ja
Wenn Du das garantieren kannst, dann geht die Sache klar

Lieselotte Meyer und der 1. Mai

Frau Meyer geht heute nicht zur Arbeit, denn heute hat sie frei
Sie geht heute auf die Strasze, denn heut ist der Erste Mai
Sie packt ihren Kapuzenpulli ein und die Sturmhaube auch
Denn sie hat seit so vielen Jahren so viel Wut im Bauch

Die Strasze frei
Für den Ersten Mai

Frau Meyer geht heut auf die Barrikaden, ja das ist Ihr Ziel
Denn für ihre Stinkewut braucht sie ein Ventil
Frau Meyer geht heut Steine schmeiszen in Kreuzberg in Berlin
Und auf der Strasze kann sie es kaum glauben, als die Bullen vor ihr fliehn

Die Strasze frei
Für den Ersten Mai

Sie nimmt ihre Genosz_innen in den Arm und sie lacht
Mensch, das hat ja mal richtig Spasz gemacht
Jetzt plündern wir noch ein Hotelbuffet, damit wir was zu freszen ham
Und dann tanzen wir die Revolution in der U-Bahn oder Tram

Die Strasze frei
Für den Ersten Mai

Lieselotte Meyer und der 2. Mai

Frau Meyer geht nie mehr zur Arbeit, sie hat jetzt immer frei
Und zwar nicht nur heute am 2. Mai
Sie setzt auf Gemütlichkeit und schlüpft in die Jogginghosen
Am Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen

Für immer frei
Nicht nur am Zweiten Mai

Frau Meyer baut heut keine Barrikaden, das wär ihr zu viel
Ab heute ist die Faulheit ihr Ventil
Für all den Frust der sich mit der Zeit angesammelt hat
Wenn sie sich über die Arbeit oder das Amt geärgert hat

Für immer frei
Nicht nur am Zweiten Mai

Sie nimmt ihre Genosz_innen in den Arm, denn die haben längst gerafft
Dasz das Leben tausendmal schöner wär, wär die Arbeit abgeschafft
Dann erledigen Maschinen all die Drecksarbeit
Loafers of the world – come on unite!

Für immer frei
Nicht nur am Zweiten Mai

Lila

Lalalala
Lalalalalalalaa
Lalalala
Lalalalalalalalaa

Ich hab Dich lieb
Lalalala-lila-lieb
Ich hab Dich lieb
Lalalalala-lila-lieb

Wenn dieses Lied Gebäck wär
Wär es keine Torte
Es wär ein Kuchen ohne Schnickschnack
Liebe braucht nicht viele Worte

Ich hab Dich lieb
Lalalala-lila-lieb
Ich hab Dich lieb
Lalalalala-lila-lieb

Wenn dieses Lied ein Bonbon wär
Dann eins von jener Sorte
Die nicht so wirklich nen Geschmack hat
Liebe braucht nicht viele Worte

Ich hab Dich lieb
Lalalala-lila-lieb
Ich hab Dich lieb
Lalalalala-lila-lieb

Wenn dieses Lied ein Eingang wär
Dann keine grosze Pforte
Sondern ein putzig kleines Türchen
Liebe braucht nicht viele Worte

Ich hab Dich lieb
Lalalala-lila-lieb
Ich hab Dich lieb
Lalalalala-lila-lieb

Wenn dieses Lied verreisen würde
Dann gewiss an Orte
Irgendwo in Brandenburg
Liebe braucht nicht allzu viele Worte

Ich hab Dich lieb
Lalalala-lila-lieb
Ich hab Dich so lieb
Lalalalala-lila-lieb

Margarethe

Margarethe, Margarethe
Isz nicht immer so viel rote Bete
Denn sonst wirst Du ganz rot im Gesicht
Und ich wette mit Dir, das willst Du nicht

Margarethe

Margarethe, bitte hör auf mich
Margarethe, ich bitte Dich

Margarethe

So viel rote Bete ist nicht gesund
So lautet der ärztliche Befund
Isz lieber ein paar Möhrchen aus dem Glas
Margarethe, ich rate Dir das

Margarethe

Mit ratloser Miene

Teller gehen schneller in die Spülmaschine
Du schaust mich an mit verschlafener Miene
Die Maschine ist ist leer, doch das Spülbecken ist voll
Da frag ich mich doch wirklich, ich frag mich was das soll

Meszer gehen beszer in die Spülmaschine
Du schaust mich an mit ratloser Miene
Hey, ich bin doch ganz genauso ratlos wie Du
Doch lange schau ich da, schau ich da, schau ich da nicht mehr zu

Selbstorganisierung davon sind wir alle mächtig fasziniert
Doch das heiszt nicht, dasz sich alles von selbst organisiert
Und eh die Küche nicht sauber ist, werde ich nicht ruhn
Anarchie hat nämlich nix mit Müll auf den Boden schmeiszen zu tun

Mörder

Ich bin ein Mörder, ein Mörder
Wenn ich töte, ja dann bin ich gut drauf
Ich bin ein Mörder, ein fieser Mörder
Ich töte Pflanzen und ich esze sie auch auf

Töten, ja das ist mein innerstes Begehren
Früher asz ich Tiere, doch die konnten sich wehren
Das war mir nicht mehr fies genug, das wurde mir zu dumm
Jetzt bring ich nur noch wehrlose Pflanzen um

Ich bin ein Mörder, ein Mörder
Wenn ich töte, ja dann bin ich gut drauf
Ich bin ein Mörder, ein fieser Mörder
Ich töte Pflanzen und ich esze sie auch auf

Doch es blieb dann nicht beim Fleischverzicht, denn auch für Milch und Eier
Werden Tiere umgebracht, es ist die alte Leier
Und das ist mir nicht gemein genug, denn die Tiere können sich wehrn
Doch Pflanzen können nicht gegen mich aufbegehrn

Ich bin ein Mörder, ein Mörder
Wenn ich töte, ja dann bin ich gut drauf
Ich bin ein Mörder, ein ganz ganz ganz ganz fieser Mörder
Ich töte Pflanzen und ich esze sie auch auf

Egal wo ich auch bin, egal an welchem Ort
Ich töte Pflanzen, Veganismus ist Mord

Nachtbus

Manche Leute die freun sich über einen Haufen Geld
Und für andere ist der Ruhrpott das Schönste in der Welt
Manche Leute die freun sich auch, wenn sie Komplimente kriegen
Und ich freu mich grad einfach neben Dir zu liegen

Manche Leute die freun sich über Sonne im Gesicht
Und für andere ist das Schönste auf der Welt das Rampenlicht
Manche Leute die freun sich auch auf dem Land ein Haus zu baun
Und ich freu mich grad, dasz wir uns in die Augen schaun

Manche Leute die freun sich über eine Woche Urlaub pro Quartal
Und für andere ist das Schönste in der Welt ein Buckelwal
Manche Leute die freun sich auch, wenn eine ihnen einen Cocktail rührt
Und ich freu mich grad, dasz Deine Nase meine berührt

Manche Leute die freun sich überhaupt gar nicht mehr
Und dasz das bei mir auch so war, ist noch gar nicht lange her
Und ich freu mich so sehr, endlich wieder Lieder zu schreiben
Und ich hoffe Du läszt mich noch ein biszchen bei Dir bleiben

Und schickst Du mich mal wieder in die kalte Nacht hinaus
Ist das voll in Ordnung, denn der Nachtbus bringt mich nach Haus

Nein heiszt Nein!

Wie oft hast Du Deinen Körper an andere Menschen verschenkt
Wie oft schon hast Du voller Scham Deinen Kopf gesenkt
Und nichts gesagt
Und Dich gefragt: Warum raste ich nicht aus

Wie oft warst Du über Dein eigenes Verhalten entsetzt
Wie oft schon haben andere Deine Grenzen verletzt
Und nichts gesagt
Und Dich gefragt: Warum wehre ich mich nicht

Das ist schon viel zu oft pasziert, zu oft hast Du nichts getan
Und jedes Mal wirft Dich das völlig aus der Bahn
Doch wenn Du aufhörst Dich zu wehren, hörst Du auf Du selbst zu sein
Lasz Dir nicht erzähln Du müsztest, Du hast immer das Recht zu sagen Nein

Wie oft wolltest Du weinen und hast stattdeszen gelacht
Wie oft schon dachtest Du Nein und hast es dann trotzdem gemacht
Und nichts gesagt
Und Dich gefragt: Bin ich vielleicht selber schuld

Das ist schon viel zu oft pasziert, zu oft hast Du nichts getan
Und jedes Mal wirft Dich das völlig aus der Bahn
Doch wenn Du aufhörst Dich zu wehren, hörst Du auf Du selbst zu sein
Lasz Dir nicht erzähln Du müsztest, Du hast immer das Recht zu sagen Nein

»the problem with the ›no means no‹ trend is that it fails to emphasize the much more important and precise fact tha ONLY ›YES‹ means yes«

»das problem am ›nein heiszt nein‹ trend ist, dasz er versäumt, die viel wichtigere und eindeutigere tatsache zu betonen, dasz NUR ›JA‹ auch ja bedeutet«

Ob ich einen Bart will, wurde ich nie gefragt

Ob ich einen Bart will, wurde ich nie gefragt
Hätte das jemand getan, dann hätte ich »Nein« gesagt
Doch es kam ja niemals wer vorbei, um mich danach zu fragen
So hatte ich keine Chance »Nein« zu sagen

Jeden Morgen ist es das gleiche Trauerspiel
Ich sehe in den Spiegel und bemerke da ist viel
An Bartstoppeln gewachsen – mitten im Gesicht
Dabei will ich das doch eigentlich nicht, denn …

Ob ich einen Bart will, wurde ich nie gefragt
Hätte das jemand getan, dann hätte ich »Nein« gesagt
Doch es kam ja niemals wer vorbei, um mich danach zu fragen
So hatte ich keine Chance »Nein« zu sagen

Heute Mittag sagte mein Chef zu mir: »Wie sehn sie aus?
Sie sind ja unrasiert! Ich schmeisze sie raus!
Fristlose Kündigung! Sie sind gefeuert!«
Ich erwiderte dem Chef: »Sind sie bescheuert?« Denn …

Ob ich einen Bart will, wurde ich nie gefragt
Hätte das jemand getan, dann hätte ich »Nein« gesagt
Doch es kam ja niemals wer vorbei, um mich danach zu fragen
So hatte ich keine Chance »Nein« zu sagen

Ich ging zu meiner Freundin, um mich auszuwein
Doch sie musterte mich und rief: »Du unrasiertes Schwein!
Ich habe keinen Bock mehr! Ich setze Dich vor die Tür«
Ich antwortete kleinlaut: »Ich kann doch nix dafür« Denn …

Ob ich einen Bart will, wurde ich nie gefragt
Hätte das jemand getan, dann hätte ich »Nein« gesagt
Doch es kam ja niemals wer vorbei, um mich danach zu fragen
Und abschlieszend bleibt mir eigentlich nur noch eins zu sagen

Ich möchte keinen Bart, es sei denn er heiszt Simpson
Ich möchte keinen Bart, es sei denn er ist gelb

Remember

Remember, remember, the 6th of december
We will never forget, we will never forgive

On the 6th of december, Alexandros was killed by police
We are fighting back, theres no justice, theres no peace
We are fighting against the murderers, fighting against the state
Our hearts are full of anger, our hearts are full of hate

Remember, remember, the 6th of december
We will never forget, we will never forgive

On the 6th of december, when you finally closed your eyes
Youve opened ours and freed us from disguise
Now were on the streets, everyones on the run
This fight aint pleasure, this fight aint fun

Remember, remember, the 6th of december
We will never forget, we will never forgive

On the 6th of december, we started to resist
Against the daily routine, and well never desist
Our struggle cannot end, until all are free
We are uniting, against authority

Remember, remember, the 6th of december
We will never forget, we will never forgive

Sisyphus

Das ist der RocknRoll
Das ist der RocknRoll
Das ist der RocknRoll
Wir bringn den Stein ins Rollen

Sisyphus war der allererste RocknRoller
Er rollte einen Stein einen Berg hinauf
Und wenn der oben war, rollte der Stein wieder runter
Und er rollte ihn wieder hinauf

Er war der erste RocknRoller
Der erste RocknRoller
Er war der erste RocknRoller
Sisyphus, rock with us

So lang wie der Nil

Hallo liebes Totoro, schönen guten Tag
Ich würde Dir gern sagen, was ich an Dir mag
Das fällt mir ziemlich schwer, denn da gibt es ziemlich viel
Wenn ich eine Liste schreiben würde, wäre die so lang wie der Nil

Vielleicht hast Du’s schon gehört, früher oder später
Der Nil miszt mehrere Tausend Kilometer
Was ich damit eigentlich sagen will, ist
Dasz Du für mich die tollste Person auf der ganzen Welt bist

Was ich mit diesem Lied eigentlich sagen will, ist
Dasz Du für mich die tollste Person auf der ganzen Welt bist

Solidarität mit dem Mond!

Ich träume jeden Tag davon, in Freiheit zu leben
Vieles, was es auf der Welt gibt, sollte es nicht geben
Doch weil es so viel Scheisze gibt, will ich jeden Tag weg
Die Gesellschaft ist für mich der letzte Dreck

Ich such mir ein paar Leute, die so denken wie ich
Wir kapern ne Rakete und fliegen zum Mond
Denn der ist momentan
Noch unbewohnt

Wir errichten eine Republik, frei von Hierarchie
Und dann gibt es auf dem Mond Anarchie

Dann haben wir alle die gleichen Rechte, doch wir sind nicht gleich
Dafür haben wir Folgendes gemeinsam: Wir sind reich
Doch nicht an Geld, sondern an Lebensmut
Denn ein Leben in Freiheit, das tut so gut

Und die Menschen auf der Erde sehn, wie gut es funktioniert
Und dasz die Glückseligkeit über uns lacht
Und dann wird ratzfatz eine
Weltweite Revolution gemacht

Die Menschen errichten eine Gesellschaft frei von Hierarchie
Und dann gibt es auch auf der Erde endlich Anarchie

Jetzt denken vielleicht einige Menschen, die dieses Lied hören
»Wir sollten uns an so nem träumerischen Spinner überhaupt nicht stören
Wir leben einfach weiter vor uns hin und konsumieren
Und wenn wir immer schön die Fresze halten wird uns nichts paszieren«

Ich sag Euch dann macht mal schön weiter damit
Auf Eurem Weg zum Sterben
Doch ich werde weiter dafür kämpfen
Dasz die kommenden Menschen eine beszere Welt erben

Nämlich eine Welt frei von Hierarchie
Eine Welt in mondialer Anarchie

Sonnenblumen

Du hast Dich einfach aus dem Staub gemacht
Das hätte ich niemals von Dir gedacht
Doch das Leben hält eben leider manche Überraschung bereit
Und so kam für Dich viel zu früh die Zeit

Du hast Dich einfach aus dem Staub gemacht
Dabei hast Du doch so gerne gelacht
Lachen, das wird bei mir wohl einige Zeit nicht gehn
Wenn ich nach vorne blicke, kann ich nichts als dunkle Wolken und Regen sehn

Ich hoffe, dasz Du mich jetzt noch hörst, denn ich will Dir noch was sagen
Bis wir uns irgendwann wieder sehen, werde ich Dich in meinem Herzen tragen
Für immer und ewig, bis in alle Zeit
Für den Abschied von dieser Welt bin ich einfach, einfach noch nicht bereit

Du hast Dich einfach aus dem Staub gemacht
Und dabei nur an Dich gedacht
Wie konntest Du Dich so still und heimlich verpissen
War Dir nicht klar, es gibt Menschen, die werden Dich vermissen

Ich hoffe, dasz Du mich jetzt noch hörst, denn ich will Dir noch was sagen
Bis wir uns irgendwann wieder sehen, werde ich Dich in meinem Herzen tragen
Für immer und ewig, bis in alle Zeit
Für den Abschied von dieser Welt bin ich einfach, einfach noch nicht bereit

Du hast Dich einfach aus dem Staub gemacht
Jetzt wirst Du selber zu Staub gemacht
Du machst Dich auf den Weg für Deine letzte Reise
Ich habe Dich irgendwie geliebt auf meine eigene Art und Weise

Ich hoffe, dasz Du mich jetzt noch hörst, denn ich will Dir noch was sagen
Bis wir uns irgendwann wieder sehen, werde ich Dich in meinem Herzen tragen
Für immer und ewig, bis in alle Zeit
Für den Abschied von dieser Welt bin ich einfach, einfach noch nicht bereit

Du warst eine Bereicherung für meine kleine Welt
Und auch wenn Dir das jetzt nicht gefällt
Sage ich Dir: Ich bin froh, dasz ich Dich getroffen hab
Und deshalb lege ich Sonnenblumen auf Dein Grab

Ich hoffe, dasz Du mich jetzt noch hörst, denn ich will Dir noch was sagen
Bis wir uns irgendwann wieder sehen, werde ich Dich in meinem Herzen tragen
Für immer und ewig, bis in alle Zeit
Für den Abschied von dieser Welt bin ich einfach, einfach noch nicht bereit

Sternenklar

Ich komm damit klar, dasz Du gestorben bist
Weil ich weisz, dasz es ohne die Schmerzen für Dich jetzt beszer ist
Doch mit einer Sache komm ich immer noch nicht klar
Du bist einfach nicht mehr da

Ohne Dich ist alles langweilig und grau
Und an manchen Tagen, wenn ich in den Spiegel schau
Dann sind meine Augen völlig leblos und leer
Denn ich vermisze Dich so sehr

Ich bin so dankbar für die Zeit
Die wir zusammen hatten, nur wir zu zweit
Es war so schön mit Dir wie ein Himmel sternenklar
Jetzt bist Du einfach nicht mehr da

Ohne Dich ist alles langweilig und grau
Und an manchen Tagen, wenn ich in den Spiegel schau
Dann fällt mir das Lachen immer noch so schwer
Denn ich vermisze Dich so sehr

Wir haben gern und viel gelacht
Und Du hast mich mit Deiner Nähe so glücklich gemacht
Wenn ich in Deinem Arm lag, dann war alles klar
Jetzt bist Du einfach nicht mehr da

Ohne Dich ist alles langweilig und grau
Und an manchen Tagen, wenn ich in den Spiegel schau
Dann sind alle Gläser immer nur halbleer
Denn ich vermisze Dich so sehr

Ich bin so dankbar, dasz zum Schlusz
So viele Menschen für Dich da warn und ich musz
Euch danke sagen für die Liebe und die Zuversicht
Denn selbstverständlich ist das nicht

Ohne Dich ist alles langweilig und grau
Doch wenn ich jeden Abend auf Dein Foto schau
Verliere ich ein kleines Stück von meiner Traurigkeit
Und denk an unsere schöne Zeit

Still not ❤‘ing the police

I’m still not loving
Still not loving the police

You are marching as if you don’t have a head
You seem to me like the living dead

I’m still not loving
Still not loving the police

You are wondering when we’re throwing stones
But you don’t mind to break our bones

I’m still not loving
Still not loving the police

You are standing there to protect the state
Guess, what we’ve got for you – pure hate

I’m still not loving
Still not loving the police

We will fight you until the revolution
‘Cause only this is the real solution

I’m still not loving
Still not loving the police

Suizid am Fensterbrett

Gestern fiel er mir unvermittelt auf den Kopf
Es war ein Blumentopf, ein Blumentopf
Er fiel mir unvermittelt auf den Kopf
Ein Blumentopf, ein Blumentopf brachte sich um

All die Jahre stand er auf dem Fensterbrett herum
Und irgendwann wurde ihm sein tristes Leben zu dumm. Er sagte
»Ich halte es nicht mehr aus, immer hier zu stehn
Deshalb werde ich heute für immer von Euch gehn«

So fiel er mir unvermittelt auf den Kopf
Es war ein Blumentopf, ein Blumentopf
Er fiel mir unvermittelt auf den Kopf
Ein Blumentopf, ein Blumentopf brachte sich um

Weil er nicht mehr weiter wuszte
Und doch immer weiter muszte

So fiel er mir unvermittelt auf den Kopf
Es war ein Blumentopf, ein Blumentopf
Er fiel mir unvermittelt auf den Kopf
Ein Blumentopf, ein Blumentopf brachte sich um

Te ansío

Te echo de menos
Pienso en los momentos buenos
Que vivimos en común

Espero nuestro reencuentro
Con impaciencia cuento
Los días hasta que regreses

Yo no sé como decir
Contigo puedo ir
En cualquier sentido
Sin tener miedo

Quiero decir que te quiero
El tiempo solo es fiero
Por eso te ansío

Yo no sé como decir
Contigo puedo ir
En cualquier sentido
Sin tener miedo

Terz

Mein Kopf sagt Ja, doch mein Herz schreit Nein
Es will mit Dir alleine sein
Doch mein Kopf weisz, das tut uns beiden nicht gut
In meinen Adern flieszt immer noch das Blut

Und ich sitze hier und mache so n Terz
Und mein Kopf schämt sich schon wieder für mein Herz

Jetzt wo wir nicht mehr jede freie Minute zusammen sind
Brauche ich Dich mehr denn je, weil ich keine ruhige Minute mehr find
Doch ich weisz, Du kannst nicht immer bei mir sein und ich gebe zu ich bin voller Eifersucht und Neid
Es tut mir schrecklich leid, es tut mir schrecklich leid

Und ich sitze hier und mache so n Terz
Und mein Kopf schämt sich schon wieder für mein Herz

Ja, ich sitze hier und mache so n Terz
Und mein Kopf schämt sich schon wieder für mein Herz

Two Words

I’ve thought about so many words
To say how I feel about you
I’ve had a million ones in mind
But in the end I’ll just need two

בָּרוּךְ הַשֵׁם
(Baruch Hashem)

I’m so happy we’ve met
You’re so lovely and so kind
And every time I talk to you
These two words come to my mind

בָּרוּךְ הַשֵׁם
(Baruch Hashem)

I can’t stop thinking that it is
Such a blessing that you came
Suddenly into my life
I’m so glad you feel the same

בָּרוּךְ הַשֵׁם
(Baruch Hashem)

Unverblaszte Fotos

Ich lieg im Bett und neben mir da liegen
Die Worte, die Du mir geschrieben hast
In einer Zeit, an die die Erinnerung
Mit jedem Tag mehr und mehr verblaszt

Ich lieg im Bett und neben mir da liegen
Die unverblaszten Fotos auf denen Du lachst
Und mich mit Deinem Lächeln
So unglaublich unglaublich traurig machst

Es ist so lange her, doch ich kann Dich nicht vergeszen
Es tut so weh immer wenn ich an Dich denk
Es ist so lange her, doch ich will Dich nicht vergeszen
Denn die Zeit mit Dir war ein Geschenk

Ich lieg im Bett und neben mir da liegen
Die Träume, die schon lang zerbrochen sind
Dasz ich mich mit Dir noch einmal
So frei fühlen kann wie ein kleines Kind

Ich lieg im Bett und neben mir da liegen
Die Hoffnungen, die ich verloren hab
Dasz es irgendwann so wird wie früher
Ich trage sie heut endgültig ins Grab

Es ist so lange her, doch ich kann Dich nicht vergeszen
Es tut so weh immer wenn ich an Dich denk
Es ist so lange her, doch ich will Dich nicht vergeszen
Denn die Zeit mit Dir war ein Geschenk

Ventil

Diese ganze bürgerliche Gesellschaft, diese ganze verlogene Scheisze
Ich habe es so satt

Wut, Zorn und Hasz
Und jeden Tag ein kleines Stückchen mehr
Kein Ventil nur die Gitarre in der Hand

Diese ganzen bürgerlichen Normen, diese ganze verlogene Scheisze
Ich habe es so satt

Wut, Zorn und Hasz
Und jeden Tag ein kleines Stückchen mehr
Kein Ventil nur Phantasien von Gewalt

Diese ganze bürgerliche Erziehung, diese ganze verlogene Scheisze
Ich habe es so satt

Wut, Zorn und Hasz
Und jeden Tag ein kleines Stückchen mehr
Kein Ventil auszer dem Stein in meiner Hand

Verbunden

Wenn wir reden, reden wir meistens aneinander vorbei
Du glaubst bestimmt das sei mir alles einerlei
Doch das stimmt nicht und das weiszt Du ganz genau
Dasz ich nicht mit Dir drüber rede liegt nur daran, dasz ich mich nicht trau

Denn allzu oft hast Du mir Vorwürfe gemacht
Und dabei aber einfach nicht bedacht
Dasz Deine Ansichten für Dich vielleicht richtig sind
Doch ich bin nunmal eines andres Geistes Kind

Das soll nicht heiszen, dasz Du mir nicht wichtig bist
Ich bitte Dich, dasz Du eines nicht vergiszt
Manche Dinge, die Dir bedeutsam erschein
Werden für mich nie so wichtig sein

Wir haben oft gestritten, manchmal lang und breit
Dasz ich Dich verletzt habe, tut mir leid
Es hat etwas gedauert, bis ich all das sagen kann
Ich hoffe Du nimmst meine Entschuldigung an

Ich möchte, dasz Du weiszt, dasz Du mir wichtig bist
Ich bitte Dich, dasz Du das nicht vergiszt
Und mögen die Unterschiede zwischen uns unendlich erschein
Wir werden immer irgendwie verbunden sein

Voll vermiszen

Der Boden wurde schon etwas länger nicht gefegt
Bevor Du gingst hast Du mir einen Zettel hingelegt
Daneben lag ein Lolli und das war mir ein Pläsier
Denn rate mal wem Lollis schmecken, ja richtig mir

Doch was mich am allermeisten freute
Das war nicht meine Lollibeute
Nein, den Zettel habe ich nicht weggeschmiszen
Denn drauf stand: Ich werd Dich voll vermiszen

Das Grinsen das ich seitdem habe bleibt bestimmt bis Pfingsten
Doch das stört mich nicht im geringsten
Denn ich grinse gerne, ein Kilo sind zwei Pfund
Vielleicht küszt Du mich ja mal irgendwann auf den …

Was mich am allermeisten freute
Das war nicht meine Lollibeute
Nein, den Zettel habe ich nicht zerriszen
Denn drauf stand: Ich werd Dich voll vermiszen

Ja, den Zettel habe ich nicht weggeschmiszen
Denn drauf stand: Ich werd Dich voll vermiszen

Vom Podest

Als Kind hab ich gern die Filme mit Pippi Langstrumpf gesehn
Doch einen Teil der Geschichte kann ich erst heute verstehn
Pippi ist ein schlaues Mädchen, sie ist stark und sie ist mutig
Doch ein Kapitel ihrer Biographie ist auch sehr blutig
Sie ist eine Ikone des weiszen Feminismus
Und nur selten wird gesehn, sie profitiert von Kolonialismus
Denn das ganze Gold, mit dem sie andern eine Freude macht
Fiel ja nicht einfach vom Himmel, das hat ihr Vater mitgebracht
Woher, das wird nicht gesagt, zumindest nicht explizit
Doch zwischen den Zeilen steht es: rassistischer Genozid

Pippi war meine Heldin, das stand lange Zeit fest
Doch heute stosz ich meine Heldin von ihrem Podest
Und ich versuche ihre Fehler zu erkennen
Denn wir können nur daraus lernen, wenn wir sie benennen

Your Totoro Pyjama

All I did today was breathing
And you said that’s okay
And I started believing
I found the needle in the hay

All I did today was staring
Out of the window at the tree
I‘m so happy you are sharing
All these beautiful moments with me

All I did today was dreaming
About the time we have shared
But sometimes also tears are streaming
Looking forward I am scared

I really don‘t know what to do
If I couldn‘t be with you
I only know it would be drama
But I‘m not scared ’cause now you got your Totoro Pyjama

Zog nit keynmol

Es gibt eine Erklärung zu diesem Lied

There is a statement about this song

Zog nit keynmol az du geyst dem letstn weg
Khotsh himlen blayene farshteln bloye teg
Kumen vet nokh undzer oysgebenkte sho
S‘vet a poyk ton undzer trot – mir zaynen do

Fun grinem palmenland biz vaysn land fun shney
Mir kumen on mit undzer payn, mit undzer vey
Un vu gefaln s‘iz a shprits fun undzer blut
Shprotsn vet dort undzer gvure, undzer mut

S‘vet di morgnzun bagildn undz dem haynt
Un der nekhtn vet farshvindn mitn faynd
Nor oyb farzamen vet di zun in dem kayor
Vi a parol zol geyn dos lid fun dor tsu dor

Dos lid geshribn iz mit blut un nit mit blay
S‘iz not keyn lidl fun a foygl af der fray
Dos hot a folk tsvishn falndike vent
Dos lid gezungen mit naganes in di hent

To zog nit keynmol az du geyst dem letstn weg
Khotsh kimlen blayene farshteln bloye teg
Kumen vet nokh undzer oysgebenkte sho
S‘vet a poyk ton undzer trot – mir zaynen do

Zu Hause

Heut Nacht hab ich Dich gesehn
Mit einer Gitarre auf einer Bühne stehn
Von Deiner Stimme war ich so gebannt
Doch als ich aufwachte, habe ich erkannt

Es war nur ein Traum

Dich wiederzusehen hat mich ziemlich aufgewühlt
Ich hab mich irgendwie zu Hause gefühlt
Wir umarmten uns und jede Angst verschwand
Doch als ich aufwachte, habe ich erkannt

Es war nur ein Traum

Deine Lippen haben meine berührt
Und ich habe es ganz deutlich gespürt
Da ist immer noch etwas von dem, was uns mal verband
Doch als ich aufwachte, habe ich erkannt

Es war nur ein Traum

Ich hätte Dir nur allzu gern von meinem Traum erzählt
Und ich hätt fast schon Deine Nummer gewählt
Doch dann hab ich den Gedanken schnell aus meinem Kopf verbannt
Denn als ich aufwachte, habe ich erkannt

Es war nur ein Traum

Zwischen den Fingern

Ich hasze die Einsamkeit, doch sie scheint mich zu lieben
Sie hat mich schon so manches Mal in den Wahnsinn getrieben
Und auch jetzt kann ich ihr nicht entfliehn, weil Du nicht bei mir bist
Ich kann nichts dagegen tun, dasz sie mich von innen her auffriszt

Und ich werde darauf warten, dasz Du mich wieder in die Arme schlieszt
Glück ist so vergänglich wie Sand, der zwischen den Fingern zerflieszt